>Als ich im Sommer mit meiner Frau in Paris war, da dachte ich mir schon, dass eine Stadt mit Tradition und Vergangenheit etwas tolles an sich hat. Man sieht an jeder Straßenecke irgend etwas schönes. Nach drei Tagen war aber genug von Jugendstil und Moderne, es wiederholte sich. Die Sehenswürdigkeiten, die wir uns anschauten waren einfach zu weit verteilt, so dass man Tage brauchte um (fast) alles zu sehen.

Nun bin ich hier im viel zu kleinen Zürich und habe meinen ersten Wochenendspaziergang durch die Stadt gemacht. Und nun darf ich getrost sagen Paris ist nur der Vorort von Zürich in Sachen Sehenswürdigkeiten. An jeder Ecke in der Altstadt sieht man etwas Neues Altes. So gut restaurierte alte Bauten habe ich bisher noch nie gesehen. Gut, Quedlinburg oder Trier sind vergleichbar, aber sie sehen so aus, als ob sie für die Touristen zurecht gemacht wurden. So nicht hier in Zürich. Es ist benutzt und schön zugleich. Wie die Schweizer das machen ist mir ein Rätsel.

Ich hab hier mal ein paar Fotos, aber den tatsächlichen Eindruck können sie in keinster Weise vermitteln. Es gehört so vieles dazu, die Touristen und der Schweizer Dialekt, die Luft – unglaublich, wie klar sie im Vergleich mit Berlin oder Paris ist – die Geräusche, erzeugt von der Straßenbahn (Tram) und den Möven.
Und trotzdem werde ich froh sein wieder zu Hause zu sein, in zwei Wochen.

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