Dieser Spruch scheint im ersten Moment nicht möglich zu sein, ist er aber doch.

Wie ich in diesem Blog „Mit Fingernägeln…“ beschrieben habe, ist die letzte Instanz der Manager immer die Kündigung. Ich wusste nicht wie schnell mich das einholen würde.

Nun sitze ich ein wenig begossen wie der sprichwörtliche Pudel und weiss nicht so recht, wie ich damit umgehen soll. Ich habe doch nur Qualität eingefordert. Also nichts schlimmes, denke ich. Ich habe doch nur das getan, was jeder Entwickler von seinem Product Owner/Project Manager/und wie sie nicht alle heissen verlangen sollte, Qualität eingefordert. Oder besser gesagt, ich habe Qualität angeboten. Damit kann mir doch nicht vorgeworfen werden, dass ich nicht loyal bin. Oder doch?

Ich habe nur versucht den Traum des Entwicklers wahr werden zu lassen oder besser noch, die Frage nach dem „Was treibt uns an?“ zu beantworten.

Was lerne ich daraus? Man kann von überholten Paradigmen schnell eingeholt werden und muss dann wegen der vermeintlich fehlenden Loyalität das Handtuch werfen.

Edit: Ein paar Tage später… Ich genieße die Sonne im Gesicht und freue mich, den Schritt zum eigenen Chef zu wagen. Ich bin gespannt, wie viel Energie in mir steckt.

~Jan

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