Nun ist es geschafft, mein zweites Mal, dass ich bei der Dotnet Developer Confrence dabei war. Diesmal hatte ich sogar die Ehre auf drei Sessions reden zu dürfen. Vielen Dank dafür, auch wenn die Vorbereitung dafür doch recht anstrengend war, es hat sich hoffentlich für das Auditorium gelohnt.

Sonntag
Anreise zum Event, ich bin erstaunt, dass die Bahn solche Waggons noch im Bestand hat. Dieses Abteil hat in den späten 70er Jahren das letzte Mal modern ausgesehen. Der Sitz ist so durchgesessen, dass ich Trombosestrümpfe bräuchte, so sehr sinke ich in den Sitz. Na gut, ich bin ja bald in Nürnberg. Die Mitreisenden sind auch nett, insofern möchte ich mich nicht beschweren. Würde ich einen Wagen weiter sitzen, müsste ich mich mit den Fussballfans auseinander setzen, die haben ihren Spass, wegen des gewonnen Pokals, welcher auch immer das ist.
Heute Abend ist Referententreffen. Mal schauen, wer schon da ist. Klar, Florian Bender, Tilman Börner und Golo Roden sind ganz sicher schon vor Ort, aber welcher Sprecher, das ist die Frage.

Zumindest freue ich mich auf diejenigen, die ich sonst nur über Twitter kontaktiere. Zusammen ein wenig fachsimpeln, sich über Technologien austauschen und andere Standpunkte hören.

So, halb neun ist es. Erfolgreich in Nürnberg angekommen. Die Fans aus dem anderen Wagen sind auch auf dem Bahnsteig. „Fortunaaaaa“ höre ich da aus dem Katzenjammer. Ja danke, kann ich gut gebrauchen, denn ich werde wieder zur Meistersingerhalle laufen. Das macht den Kopf frei und man erlebt eine „fremde“ Stadt ganz anders.

Oh, die Baustelle des letzten Jahres ist komplett verschwunden. Das hätte man in Berlin nicht geschafft.

Angekommen, ich sehe den Eingang zum Hotel, doch was ist das? Noch bevor ich einchecken kann kommt Johannes Hofmeister auf mich zu und offeriert mir, dass er den Artikel gelesen hat, ihn soweit in Ordnung findet, bis auf die Tatsache, dass das Wort Aggregat aus seiner Sicht nicht korrekt verwendet wurde.
Huch, ich bin doch noch gar nicht angekommen… Aber mit den wenigen Worten, die er verwendete, hat er mich dazu veranlasst genauer darüber nach zu denken – guter Mensch. Der macht doch sicher irgendwas mit Rhetorik.

Eingecheckt, Zimmer begutachtet – perfekt -, auf in die Launch, Hunger habe ich auch und da soll es was zu essen geben. ausserdem hat mit Johannes gesagt, dass der Herr Bender Bänder verteilt (hihihi).

Der Saal ist nicht unbedingt voll, aber es sind mehr Leute da, die ich kenne als ich erwartet habe, das wird sicher ein netter Abend. Steffen Forkmann und Sergej Shishkin bereiten mich darauf vor, dass ich morgen ihre Fragen beantworten muss – Panik 🙂 – und mit Johannes Hoppe kann ich ein paar Meinungen zu MongoDb austauschen. Das fängt sehr gut an.

Ein vertrautes Gesicht, Jan Blessenohl von telerik, kommt an unseren Tisch und wir fangen ein sehr interessantes Gespräch über Softwareentwicklung als gerichteter Prozess an. Toll, ich darf doch wieder etwas philosophieren, ohne beschimpft zu werden 😉 (Jan, um Software so zu programmieren, wie wir uns das gedacht haben, bräuchte man eine HirnToIDE-Schnittstelle)

Ein Uhr, die Bar wird geschlossen. Ich glaube wir sollen gehen. Schade, jetzt wo es so interessant wird. Gute Nacht #DDC12, das wird ein toller Tag morgen.

Sonntag
Montag
Dienstag

Advertisements