20120715-192609.jpgNun ist die Spartakiade-Konferenz ein paar Tage her und ich möchte ein Resümee ziehen. Hat sich der ganze Aufwand gelohnt? Würde ich noch einmal eine solche Veranstaltung organisieren? Wie haben die Teilnehmer den Tag empfunden? Das sind die Frage, die am Ende immer wieder im Raum stehen.

Ja, so muss ich sagen, der Aufwand hat sich gelohnt, ich würde wieder eine solche Veranstaltung organisieren. Sicher, es gibt Dinge, die beim nächsten Mal anders gestaltet werden, aber das Finden der Agenda gehört sicher nicht dazu. Als Einstieg und Kernelement der Veranstaltung hatten wir offensichtlich den Nerv der Teilnehmer getroffen.

Wo gibt es das schon, dass mit einer Punktevergabe und einem Ranking die Länge der Sessions ermittelt wird? Sehr schön auch, wie harmonisch das von Statten ging.

Was wir allerdings ändern werden ist die maximal mögliche Länge. Auch wenn jeder Teilnehmer beim Roland Weigelt in der UI/UX-Session gerne dabei gewesen ist, eine weitere Session hätten sie sicher auch mitgemacht. Zum Beispiel „Html5 und CSS 3“ beim Daniel Fisher und Silvio Katzmann. Dann war da auch noch Mike Bild, der anfänglich dachte, dass sein Thema in 2 Stunden erledigt ist. Weit gefehlt, seine Teilnehmer hielten ihn für weit aus länger in Beschlag, weil „reaktive Systeme“ eben doch ein sehr spannendes Thema ist.
Dann gab es noch die Sessions mit weniger Programmierhintergrund. Die eine, von und mit Dirk Richter, zeigte die Problematik mit Windows 8 und dem WinRT Framework auf, und dass man als Entwickler das Gefühl hat langsam aber sicher von Microsoft verlassen werden. Und Kostja Klein zeige auf eine sehr anschauliche Weise, dass LightSwitch eben doch kein Teufelswerk ist und sicher in der Kleinserienfertigung von Datenapplikationen eine Platz finden wird.

Ich freue mich schon auf das nächste Mal und entsprechend der Umfrage bei den Teilnehmern bin ich mir sicher, dass wir noch mehr Teilnehmer bekommen werden. Die Räume werden dann allerdings nicht reichen, das war es, was mich besonders überraschte. Noch bei der Besichtigung war ich der Meinung, dass wir dort ohne Probleme mit 70 Teilnehmern unterkommen könnten, aber weit gefehlt,

denn eine Mitmachkonferenz verlangt mehr Raum als diese, bei denen man als Zuhörer interessiert im Auditorium sitzt. Hier bei der Spartakiade wird man angeregt mit zu machen und die Sessions mit Leben zu füllen. Die Trainer sind nur zum Antworten und Anregen da, weniger zum Vortragen.

Und so möchte ich mit den Worten vom Marco Rasp die gesamte Veranstaltung und deren Geist zusammenfassen.

„Mach mit“ – bringe dich ein, stelle Fragen, gebe Antworten
„Machs nach“ – probiere das Gehörte aus, wende das Neue an
„Machs besser“ – zeige anderen das Gelernte, verbessere die Techniken

 

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